Tourismus nach Corona gestalten

Es sind radikale Zeiten. Rigoros hat der Staat das öffentliche Leben quasi über Nacht ausgeschaltet. Die Menschen bleiben zuhause, um dort die Krise abzuwarten. Sie arbeiten zuhause, sie leben zuhause. 

Das erinnert an eine längst vergangene Zeit, in der Arbeit fester Bestandteil des täglichen Lebens war und auch in und um das Haus herum stattfand. Mit der Industrialisierung verband sich der Begriff der Arbeit mit dem Ort der Leistungserbringung. Zunächst war es die Fabrik, heute ist es das Büro. 

Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass es an einigen Stellen durchaus möglich ist, Arbeit und Leben nebeneinander, ineinander verwoben stattfinden zu lassen. Dienstreisen finden faktisch nicht mehr statt, Menschen arbeiten über weite Entfernungen teilweise problemlos zusammen. Vieles lässt sich einfach digital erledigen und erleben. 

Und genau wie die Unternehmen jetzt lernen, dass nicht jede Dienstreise und jede Tagung notwendig ist, so ist es denkbar, dass die Menschen ihr Verhalten in Bezug auf neue Erlebnisse verändern. 

In dem Artikel „Der Tag danach“ gehen wir auf mögliche Auswirkungen auf den Tourismus und die Destinationen ein.

So gibt es möglicherweise einen plötzlichen Ansturm auf die altgewohnten Angebote im Tourismus. Möglicherweise haben sich Gewohnheiten aber bereits so verändert, dass ganz neue Formen des Tourismus entstehen müssen. In jedem Fall wird die Welt nach Corona eine andere sein. Und das hat Auswirkungen auf die Art, wie wir uns organisieren müssen.

Während wir früher die Möglichkeit hatten, selbst zu entscheiden, in welcher Geschwindigkeit wir welche Veränderungen angehen wollen, müssen wir nun handeln.

Diejenigen Unternehmen, die bereits vor der Krise begonnen haben, sich mit neuen Formen der Zusammenarbeit in komplexen Märkten auseinanderzusetzen, haben vielleicht bereits ein gewisses Maß an Anpassungsfähigkeit erreicht. 

Denn: Je höher das Maß an ermöglichter Selbstorganisation, umso schneller und leichter gelingt die Anpassung an diese neue Situation.

Lehren und Möglichkeiten

1. In Ungewissheit funktionieren Pläne nicht mehr.
Aber wir können uns gut vorbereiten.

Wir sind es gewohnt Pläne zu machen und diese auszuführen. In einem sich ständig ändernden Umfeld helfen uns Pläne jedoch nicht weiter. Hier braucht es die Fähigkeit, aus Beobachtungen Annahmen abzuleiten und viele kleine Versuche zu starten damit daraus neue Lösungen entstehen können.

Wir helfen Ihnen bei der Frage: Wie müssen wir unsere Arbeit umgestalten, sodass wir auf Überraschungen besser reagieren können?

2. Miteinander statt gegeneinander

Eine weitere Erkenntnis aus unserer Arbeit mit dynamischen Umfeldern ist, dass die Zukunft der Kooperation gehört. Das betrifft die Kollegen, die für klar abgegrenzte Aufgaben zuständig sind und viel mehr Wert schaffen können, wenn sie zusammenarbeiten. Das gilt aber auch für Unternehmen. Statt die Energie darauf zu lenken, den Konkurrenten abzuhängen, kann viel Wert entstehen, wenn man seine Fähigkeiten gemeinsam einsetzt. 

Wir helfen Ihnen bei der Frage: Welche Netzwerke können wir jetzt aufbauen, die uns helfen, in der Zeit danach gemeinsam stark zu sein?

3. Innovationsfähigkeit stärken

Wir erleben möglicherweise eine umwälzende Veränderung in den Bedürfnissen unserer Kunden. Haben wir auch die Fähigkeiten, diese zu erkennen und neue Angebote zu kreieren? Innovation lässt sich nicht verordnen, das entspricht der Aufforderung: „sei spontan!“. Innovation braucht Rahmenbedingungen, in denen sie entstehen kann. Erst wenn Fehler als Chancen erkannt werden, wir möglichst viele Perspektiven in die Lösungsentstehung einfließen lassen und die Möglichkeit haben, Dinge schnell auszuprobieren, hat das Neue eine Chance, sich zu zeigen. 

Wir helfen Ihnen bei der Frage: Welche Rahmenbedingungen müssen wir schaffen, damit wir für neue Bedürfnisse passende Angebote schaffen können?

Werden Sie zum Gestalter

Nutzen wir die Zeit, um uns mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Werden wir zu Gestaltern der Situation. Gehen wir in die Offensive, lenken wir den Blick auf das, was wir bereits sehr gut können und nutzen wir diese Fähigkeiten, um neue Lösungen für bestehende Kunden zu entwickeln oder um uns sogar ganz neue Märkte zu erschließen.

Wir begleiten Sie gern auf diesem Weg.

Was denken Sie, wie es weiter geht? 
Diskutieren Sie live mit uns:
Donnerstag 9.4.2020 zwischen 11:00 und 12:00
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Für unser digitales Meeting benötigen Sie zwei Dinge:

  1. Den Link zu unserem digitalen Empfangsraum in „Microsoft Teams“. Dort treffen wir uns zu Beginn und besprechen die weiteren Schritte. Sie brauchen hierfür keine Registrierung. Hier geht es zum digitalen Empfangsraum.
  2. Einen Zugang zum digitalen Arbeitsboard „Miro“. Hierfür müssen Sie sich kostenlos registrieren, was aber sehr schnell geht. Dort können die Teilnehmer ihre Arbeitsergebnisse entstehen lassen und festhalten. Hier geht es zur Registrierung für das digitale Arbeitsboard.